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Legale Anbieter in Schweden haben mehr Kunden als illegale Anbieter

Schweden hat eine wichtige Information veröffentlicht, die deutlich zeigt, wie wichtig die Legalisierung von Glücksspielen ist: Seit der Legalisierung der Glücksspiele konnten diese sehr viele Kunden gewinnen. Somit haben illegale Anbieter zahlreiche Spieler verloren – die beste Voraussetzung für ein sicheres Spielen.

Schwedens Hauptstadt Stockholm bei Nacht.

Schwedens neues Glücksspielgesetz ist von Erfolg gekrönt: Mehr als 80 Prozent der Spieler nutzen legale Glücksspielangebote – das verrät eine durchgeführte Analyse. (©Bru-nO/Pixabay)

Kanalisation von Glücksspielen hat funktioniert

Sobald ein Land Glücksspiele legalisiert und hierfür Lizenzen an Glücksspielanbieter vergibt, wird von einer Kanalisierung gesprochen. Das bedeutet, dass Spieler von illegalen Anbietern weggelockt werden, indem sie bei legalen Anbietern ausreichend Spiele finden. Hierbei gilt der Grundsatz, dass lizenzierte Anbieter zahlreiche Vorschriften und Regeln beachten müssen. Nur wer diese einhält, bekommt eine Lizenz und wird diese auch behalten. Denn eines ist auch klar: Das Einhalten des aktuellen Glücksspielgesetzes wird laufend überprüft.

Sollte sich ein Anbieter nicht mehr an die Regeln halten, kann er eine Geldstrafe erhalten oder ihm wird sogar die Lizenz entzogen. Letzteres passiert nur dann, wenn schwere Verstöße vorhanden sind. All dies dient der Sicherheit beim Spielen, weshalb Fans von Online Glücksspielen immer sicher sein können, dass legale Anbieter einen hohen Spielerschutz bieten. Das soll durch neu erschaffene Gesetze kommuniziert werden. Dahinter steht die Hoffnung, dass sich die Spieler von illegalen Anbietern zurückziehen und zu legalen Angeboten wechseln. Exakt das konnte in Schweden erreicht werden.

Untersuchung bezog sich auf die Jahre 2018 bis 2022

Um den Effekt eines neuen Gesetzes zu erkennen, ist es natürlich sinnvoll, nicht nur die Zeit nach dem Gesetz, sondern auch die Zeit vor dem Gesetz zu untersuchen. Aus diesem Grund wurde eine Analyse über den Zeitraum von 2018 bis 2022 durchgeführt. Das Ergebnis fiel eindeutig zugunsten der legalen Online Casino Angebote aus: Vor der Neuregulierung des Glücksspielmarktes in Schweden lag die Kanalisierungsrate bei unter 50 Prozent. Nach der Regulierung stieg die Rate auf 87 Prozent. Dieser Wert wurde 2021 erreicht.

Schweden hält auch eine Begründung bereit, weshalb die Rate so schnell anstieg. Durch die Neuregulierung ist es dem Staat möglich, die Glücksspielanbieter besser zu überwachen. Somit entsteht ein höheres Gefühl der Sicherheit. Je mehr ein Anbieter überprüft wird, umso schneller können Probleme erkannt werden. Solch eine Erkenntnis führt entweder zu Strafen oder die Anbieter werden gezwungen, die aktuellen Regeln einzuhalten. Zugleich jedoch kann der Staat besser eingreifen, um Spielmanipulationen zu verhindern. Auch hierdurch erhöht sich der Spielerschutz.

Welche dieser neuen Maßnahmen dazu führte, dass sich die Spieler für legale Angebote entscheiden, wurde nicht bekannt gegeben. Es könnte demzufolge auch sein, dass sich die Spieler aus einem anderen Grund an legale Anbieter wenden: Die Spieler können sich selbst vom Glücksspiel ausschließen. Das funktioniert über die Sperrdatei Spelpaus.se.

Ehemalige Kritikpunkte haben sich nicht bestätigt

Wenn ein Land das aktuelle Glücksspielgesetz überarbeitet oder zum ersten Mal ein Gesetz erstellt, kommt immer Kritik auf. Diese bezieht sich auf viele Punkte. Einigen Experten ist die Spielersicherheit immer noch nicht hoch genug, während oft die Glücksspielverbände die Sicherheitspunkte als zu streng ansehen. So gab es auch in Schweden starke Kritik an den neuen Regeln. Eine Kritik belief sich darauf, dass legale Anbieter jedem Neukunden einen Bonus schenken dürfen – sobald ein Spieler Bestandskunde ist, erhält er keine weiteren Boni mehr. Hier bestand die Befürchtung, dass sich die Spieler aufgrund der Boni illegaler Anbieter für diese entscheiden.

Zugleich wurde bemängelt, dass die Regeln und Vorschriften für die legalen Anbieter zu streng sind. Das hätte dazu führen können, dass sich zu wenig Glücksspielkonzerne für eine Lizenz bewerben. Auch die sehr hohe Glücksspielsteuer in Schweden hätte dazu führen können, dass ein zu geringes Interesse an einer Lizenz entsteht. All diese Befürchtungen scheinen nicht eingetreten zu sein. Falls es doch eine zu geringe Anzahl lizenzierter Unternehmen gibt, so stört dies die Spieler keineswegs. Ansonsten wären nicht so viele Spieler zu den legalen Anbietern übergesiedelt.

Problemspieler profitieren nicht von den neuen Regeln

Welchem Zweck dient eine hohe Spielersicherheit? Diese verfolgt mehrere Ziele: So sollen über strenge Vorschriften viele daran gehindert werden, mit dem Glücksspiel zu beginnen. Auf der anderen Seite sollen diejenigen geschützt werden, die bereits spielen. Das Spielen können Glücksspielgesetze zwar nicht verhindern, es kann aber eingegrenzt werden. So lässt sich über Einsatzlimits der eigene Verlust mindern. Zugleich wurden die Anbieter verpflichtet, eigene Maßnahmen zu ergreifen, um problematische Spieler zu ermitteln und ihnen zu helfen.

Letzteres wurde über die Neuregulierung der Glücksspiele in Schweden nicht erzielt. Die Anzahl der problematischen Spieler scheint nach wie vor auf der gleichen Höhe zu liegen. Etwas über ein Prozent der gesamten Bevölkerung in Schweden zeigt wohl ein problematisches Verhalten. Dieser Prozentsatz hat sich nach der Neuregulierung nicht geändert. Deshalb wird von einigen Experten angeregt, den Spielerschutz noch einmal zu überholen und zu verbessern. Auch das war laut einer Pressemitteilung des Statskontorets ein Grund, warum die Analyse durchgeführt wurde: Es soll ermittelt werden, ob Änderungen nötig sind.

So sieht die Situation in Schweden aus

Schwedens aktuelles Glücksspielgesetz besteht erst seit 2019. Abgesehen von vielen Vorschriften hat das neue Gesetz eine weitere Änderung mit sich gebracht. So stützt sich das gesamte Glücksspielangebot auf drei Säulen: Private Glücksspielanbieter dürfen Sportwetten und Glücksspiele per Online-Casino anbieten. Casinos und Spielautomaten vor Ort dürfen nur vom Staat betrieben werden. Lotterien und Bingo hingegen bleiben gemeinnützigen Vereinen und Organisationen vorbehalten.

Es gibt ferner einen guten Grund, weshalb im Jahr 2019 ein neues Glücksspielgesetz gültig wurde. Das bis dahin gültige Gesetz stammt aus dem Jahr 1944, somit wurde es wirklich Zeit, das Glücksspielgesetz den aktuellen Gegebenheiten anzupassen. 1944 konnte niemand mit Online-Glücksspielen rechnen. Zudem bestand seit 1944 ein staatliches Glücksspielmonopol, das mit dem neuen Gesetz abgeschafft wurde. Trotzdem wurden bis 2019 immer wieder Glücksspielkonzerne entdeckt, die in Schweden ihr Sortiment anboten. Gegen diese illegalen Angebote soll das Gesetz helfen.

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Der Beitrag wurde am 13.4.2022 in dem Magazin von cpaws-ov.org unter den Schlagwörtern , , , veröffentlicht.
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